Eine SchülerInnenzeitung braucht auch Geld: Das fängt bei Büromaterialien an und hört bei den Druckkosten auf. Es ist also sinnvoll, die Kosten vorher zu kalkulieren, bevor dann jemand alles aus eigener Tasche zahlen muß.
An folgende Dinge sollte mensch denken:
Ausgaben
Papier für Ausdrucke, Druckerpatrone/-tonerkartusche, ggf. Software, ggf. Büromaterialien, Kosten für Druck, Heften, Falten
Einnahmen
Anzeigen, SponsorInnen, Starthilfe der Schulbehörde, Verkauf
Um das Geld für alles zusammenzubekommen sollte mensch sich frühzeitig um Gelder kümmern, also hauptsächlich um AnzeigenkundInnen und SponsorInnen, die z. B. etwas fürs Gewinnspiel beisteuern.
Solche GeldgeberInnen findest Du meist in der Umgebung der Schule. Anzeigen werden gerne geschaltet von Fahr- und Tanzschulen, Banken, Schreibwarenläden und anderen Geschäften, deren Zielgruppe Jugendliche sind - was eindeutig für eine Anzeige in einer SchülerInnenzeitung spricht.
Manche Geschäfte und Firmen möchten gern schon eine erschienene Ausgabe sehen, bevor sie eine Anzeige schalten oder die Zeitung als SponsorIn unterstützen. Um diese und andere finanzielle Schwierigkeiten bei der ersten Ausgabe zu verringern, vergibt die Bildungsbehörde zusammen mit der SchülerInnenkammer und der Jungen Presse hamburg bis zu 250 Euro als Starthilfe!
Info dazu und ein Antragsformular finden sich bei der Jungen Presse Hamburg. Weitere Fragen beantwortet gerne
Andres Kuschnereit - Telefon 428 63 - 29 31 von der Behörde für Schule und Berufsbildung
Auf den Verkauf als Einnahmefaktor sollte mensch nicht unbedingt setzen. Es ist zwar auch nicht sinnvoll, die Zeitung gratis zu verteilen ("was nichts kostet ist nichts wert"), aber für eine SchülerInnenzeitung gibt wohl keiner soviel aus wie für eine "Mickey Maus" oder die "BRAVO".
Eine "schwarze Null" als Geschäftsergebniss sollte erstrebenswert sein, so daß eine gelungene Ausgabe auch ein wenig gefeiert werden kann.
Mehr zum Thema Anzeigen gibt's hier,
zum Thema SponsorInnen hier!
