Eine Zusammenfassung
Das Motto der Foren – „Lasst uns Schule verbessern!“ ist ganz praktisch gemeint: So können wir in unseren Schulen in den Gremien mitreden und dadurch den Schulalltag mitgestalten. Einige Forderungen der SchülerInnenforen könnt ihr an eurer Schule sicherlich in die Schulprogrammentwicklung oder in Klassen- und Schulkonferenzen hineintragen.
Zudem sind viele Forums-Forderungen in die neuen Bildungspläne eingeflossen. In diesen ist unter anderem ausdrücklich die Mitwirkung der SchülerInnen an der Gestaltung des Unterrichtes festgelegt. (siehe Rubrik "Rechte")
Zu der vielfachen Forderung nach dem verstärkten Einsatz neuer Medien in den Schulen ist viel geschehen: Der Zugang zu Computer & Co wurde in vielen Schulen verbessert, immer mehr LehrerInnen können dank zahlreicher Fortbildungen mit den neuen Medien umgehen und setzen diese nun auch vermehrt ein.
In den neuen „Rahmenpläne“ für die Fremdsprachen wird - so die Bildungsbehörde - „der Einsatz von authentischen Texten von Anfang an und über möglichst viele moderne Medien (Radio, Fernsehen, Internet, Jugendzeitschriften, Werbeposter)“ gefordert. Dies soll, wie vom fünften Forum gefordert, zu einer Verstärkung der Umgangssprache im Unterricht und damit zu „lebensnahen Sprachen“ führen. Anhand eines europäischen „Passes“ sollen bald alle SchülerInnen ihre Sprachkenntnisse anhand von konkreten Gesprächssituationen testen und erweitern können.
Immer wieder taucht die Forderung nach Bewertung des Unterrichtes und der LehrerInnen durch die SchülerInnen auf. Dazu gab es ein ausführliches Projekt u. a. von der SchülerInnenkammer. Dabei wurden verschiedene Methoden des sogenannten „Feedback“, also der Rückmeldung, an mehreren Schulen ausprobiert. Die Ergebnisse werden nun von einer Arbeitsgruppe aus hochrangigen BehördenvertreterInnen, Wissenschaftlerinnen der Universität, de, Vorstand der SchülerInnenkammer und TeilnehmerInnen des Projektes ausgewertet. Dabei sollen Möglichkeiten gefunden werden, wie hamburgweit eine „Feedback-Kultur“ eingeführt werden kann. Schon die jetzigen Bildungspläne zielen in diese Richtung.