Hohe Beteiligung am Aktionstag am kommenden Donnerstag
Hamburgs Schüler: Bekenntnis gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Bunte Demonstration für Toleranz und Vielfalt.
Realität in Hamburg: Regelmäßige Aufmärsche von Neonazis, die rechte Gewalt hat sich 2000 im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. Auch an Hamburgs Schulen sind rechte Sprüche keine Seltenheit: Jeder zehnte Hamburger Schüler konnte sich schon 1999 vorstellen, eine rechtsextreme Partei zu wählen. Tendenz steigend.
Dass die überwältigende Mehrheit der Hamburger Schülerinnen und Schüler sich gegen Rechtsextremismus und Gewalt wendet, soll am kommenden Donnerstag, dem 22. Februar, eindrucksvoll demonstriert werden. Hier - am von der Schulbehörde ausgerufenen hamburgweiten Aktionstag gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt - ist die Resonanz von Schülerinnen und Schüler beeindruckend: Sie planen Projekttage an ihrer Schule, organisieren dort Informationsveranstaltungen und bekennen sich zu Toleranz und Demokratie.
Für den Nachmittag des 22.2. hat die Schülerkammer eine Demonstration angemeldet. Hier wollen Hamburgs Schülerinnen und Schüler farbenprächtig deutlich machen, dass sie sich mehrheitlich gegen Rechts einsetzen. Und: sie wollen den Opfern des Holocaust gedenken - der 22. Februar ist der Todestag der Geschwister Scholl. Start der Demonstration ist um 14.00 Uhr vor der Markthalle, dem zentralen Ort des Aktionstages (Klosterwall 11, Hauptbahnhof). Die Route führt dann über Mönckebergstraße/Jungfernstieg bis zum Gänsemarkt.
Darüber hinaus startet die Schülerkammer am Montag eine Unterschriftenaktion „Bekenntnis gegen Rechtsextremismus und Gewalt - für Toleranz und Vielfalt.“
Bei Rückfragen: Julia Liedtke, Telefon 0179 - 465 0 485