SchülerInnenkammer stellt Vorschlag zur Bildungsreform vor
Die SchülerInnenkammer Hamburg hat einen radkalen Vorschlag zur Neuordnung des Bildungswesens unterbreitet. Die Hauptforderungen sind ein neunjähriges integratives System und die Überführung der bisherigen Fächer in „Lernfelder“.
Das integrative System soll aus Ganztagsschulen mit entsprechenden Ressourcen wie Sozialpädagogenstellen bestehen. Danach soll eine dreijährige weiterführende Schule die Schülerinnen und Schüler, die studieren wollen, auf die Universität vorbereiten. Kombinationen von universitärer Qualifizierung und Ausbildung sollen möglich sein. „Wir wollen eine Entzerrung der Vielzahl der derzeitigen Möglichkeiten und endlich Chancengleichheit“, so der Kammervorsitzende Hanno Schulz.
Die Vielzahl von Fächern an den allgemeinbildenden Schulen soll in Bereiche wie „Naturwissenschaften“ oder „Gesellschaftswissenschaften“ aufgelöst werden. So soll fächerübergreifender Unterricht effizienter möglich sein. „Es kommt darauf an, dass die Schülerinnen und Schüler ein Thema von möglichst vielen Seiten beleuchten können und die Zusammenhänge herstellen“, sagte Hanno Schulz.
Die SchülerInnenkammer möchte damit der Debatte um PISA eine neue Richtung geben. Hanno Schulz: „Es reicht nicht, eine Sportstunde mehr und ein Schuljahr weniger einzuführen. Das Bildungssystem muss gründlich reformiert werden!“
Bei Rückfragen: Hanno Schulz, 0170 / 126 05 26
Den Wortlaut der Stellungnahme finden Sie hier.