Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen Hamburger SchülerInnen
Am Montag, den 24.03.2003 fand in Hamburg eine große SchülerInnendemo gegen den Irakkrieg mit über 40.000 Teilnehmern statt. „Dies ist eine beeindruckende Zahl“, so Björn Maas aus dem SchülerInnenkammervorstand.
Die Demonstration verlief den überwiegenden Teil friedlich. Allerdings registrierten wir aber auch, dass einige SchülerInnen mit Steinen auf Polizisten warfen. Von diesem Verhalten distanzieren wir uns massiv. Wir sind erschrocken darüber.
Auf der anderen Seite verurteilen wir das Verhalten der Polizei scharf. Die Beamten sind mit Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen die SchülerInnen vorgegangen.
Dazu Katharina Meyn, Vorsitzende der SchülerInenkammer Hamburg: „Es kann nicht sein, dass 8. Klässler und noch jüngere SchülerInnen mit Wasserwerfern und Schlagstöcken vertrieben werden. Ein Großteil der Demonstranten war noch minderjährig und wollten nur friedlich für den Frieden demonstrieren. Diese jungen HamburgerInnen haben jetzt ein ganz anderes Bild der Staatsgewalt.“
Das Verhalten der Polizei war unverantwortlich. Wir fragen uns wie die Polizei und deren Führung das aggressive Verhalten rechtfertigt.
Bei Rückfragen: Felix Lorenzen (0160/4 155 155)