Die SchülerInnenkammer zum Rücktritt des Bildungssenators Rudolf Lange
Die SchülerInnenkammer Hamburg begrüßt den Rücktritt des Hamburger Bildungs- und Sportsenators Rudolf Lange.
Die Bildungspolitik der letzten 2 Jahre war geprägt durch Kürzungen und das Ziel der Politik orientierte sich nicht an pädagogischen Werten, sondern an finanziellen und berechenbaren Maßstäben. Konsequenzen, die aus PISA gezogen werden mussten, wurden nicht gezogen und die Gelder der Bundesregierung zum Ausbau der Ganztagsschulen werden ausschließlich zum Einrichten von Mittagstischen geplant. Auch bei der Reform der Berufsschulen schaffte es Senator Lange nicht pädagogische Konzepte zu entwickeln, sondern es wurde nur ein neues wirtschaftsorientiertes Verwaltungssystem geschaffen.
„Jetzt ist Zeit für einen Neuanfang in der Hamburger Bildungspolitik. Allerdings muss sich zeigen, ob Ole von Beust nur einen besseren Verkäufer derselben Bildungspolitik will, oder Bildung ein wirklicher Schwerpunkt dieser Regierung wird“,so Felix Lorenzen (19), Vorsitzender der skh.
Die skh hofft auf einen kompetenten Bildungspolitiker als Nachfolger Langes und wünscht sich keine abermalige einjährige Einarbeitungsphase. Die Schülerschaft Hamburgs hofft auf eine neue Diskussion über eine zukunftsgerichtete Bildungspolitik in Hamburg.
Bei Rückfragen: Felix Lorenzen 0160/4155155