Großer Erfolg bei Volksinitiative

„Bildung ist keine Ware“

 

17.863 Unterschriften wurden gesammelt,
knapp 8000 mehr als erforderlich

Die Volksinitiative „Bildung ist keine Ware“ war außerordentlich erfolgreich. In nur 6 Wochen wurden bereits 17.863 Unterschriften gegen die Übernahme der Beruflichen Schulen durch die Wirtschaftsverbände
gesammelt. Damit ist das Ziel von 10.000 notwendigen Unterschriften schon jetzt deutlich überschritten.

Sigrid Strauß vom „Bündnis für Berufsbildung“ kündigte an, es würden weitere Unterschriften gesammelt, um den nächsten Schritt vorzubereiten - das Volksbegehren.

Hamburgs DGB-Chef Erhard Pumm zog eine Parallele zum jüngsten Volksbegehren gegen die Privatisierung des Landesbetriebes Krankenhäuser. Pumm: „Aktionen wie diese zeigen, dass viele Bürger mit der Politik des Senats auf wichtigen Feldern nicht einverstanden sind. Die feindliche Übernahme der Berufsschulen durch die Wirtschaft ist ein besonders krasses Beispiel dafür."

Hamburgs GEW-Vorsitzende Dr. Stephanie Odenwald zeigte sich zuversichtlich, dass auch die nächste Hürde, das Volksbegehren, genommen werden kann. Hierfür sind knapp über 60.000 Unterschriften erforderlich.

Bislang unterstützten Eltern- und Schüler, Lehrer, attac, alle Gewerkschaften und viele Unternehmen die Initiative. Nun sind auch die Hochschulen dazu gekommen: Der Fachbereich Erziehungswissenschaften der Hamburger Universität hat beschlossen, die Volksinitiative zu unterstützen. Dr. Stephanie Odenwald: „Das macht uns Mut und wird dem Widerstand in dieser Stadt gegen die Privatisierung von Bildungseinrichtungen und Bildungsangeboten einen weiteren Schub geben.“


 

 

 

 

 

 

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