Offizielle Stellungnahme der schülerInnenkammer
zur Schulstruktur und pädagogischen Ausrichtung
des Bildungswesens – Hamburgs oberstes
Schülervertretungsgremium beschließt erstes
Grundsatzpapier


Hamburg, 25. Februar 2009 – Mit der gestrigen Sitzung des Plenums der
schülerInnenkammer hamburg wurden die Positionierung der SchülerInnenschaft zur aktuellen Strukturdebatte, als auch insbesondere die notwendigen qualitativen
Veränderungen am Schulsystem erörtert und mit einem ersten Grundsatzpapier
verabschiedet.


Bei der Meinungsfindung der Schülervertreter legte die schülerInnenkammer hamburg
besonders auf eine differenzierte Betrachtung des Sachverhaltes wert und betont, dass bei
so vielen unterschiedlichen Ansichten, besonders auch unter der SchülerInnnenschaft, es
schwierig ist alle Interessen zu einen Konsens zu bringen: „Wir sind froh, dass wir mit dem
heutigen Grundsatzprogramm endlich eine fundierte und aktuelle Stellungnahme
hervorgebracht haben, welche besonders auf die pädagogisch notwendigen Veränderungen
bei der Schulsystematik eingeht. Nur mit einem solchen Programm können wir nun verstärkt
die Behörde und andere Bildungsakteure zum Handeln anregen“, erläutert Frederic
Rupprecht, Landesvorsitzender der schülerInnenkammer hamburg.


Der Prozess der Stellungnahme wurden von diversen Referenten aller Hauptvertreter („Wir
wollen lernen“, „Eine Schule für alle“ sowie der Projektgruppe der Behörde für Schule und
Berufsbildung) begleitet und bot tiefgründige Einblicke in verschiedene Ansätze zur
Verbesserung der Bildungssituation in Hamburg. „Bei unserer Positionierung ging es weniger
um politische Präferenzen sondern eher um sinnvolle inhaltliche Veränderungen des
Schulwesens und welche Struktur hierfür am förderlichsten ist“, kommentiert Daniel Völkoi,
stellvertretender Vorsitzender der skh.


„Letztendlich müssen wir uns bewusst sein, dass bei solch einem vielseitig diskutiertem
Thema es immer schwierig ist alle Schülerinteressen zu repräsentieren, jedoch glauben wir,
dass wir mit der jetzigen Positionierung einen wichtigen Schritt gegangen sind, der nun nur
noch weiter gegangen werden muss. Das bedeutet, das Pädagogische Ansätze und
Forderungen von uns stets weiter eruiert und verdichtet werden“, ergänzt

Frederic Rupprecht.


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Die schülerInnenkammer hamburg ist das verfassungsrechtlich höchste
Schülervertretungsgremium der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie repräsentiert
Hamburgs SchülerInnenschaft und berät die Schulbehörde bei allen, das Schulwesen
betreffenden Entscheidungen.

 
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