Digitale Jugendkultur für alle!

Die TINCON Hamburg schloss am Mittwoch der letzten Woche ihre Pforten. Hoffentlich nicht für immer, doch vorerst ohne Zukunft. Denn die TINCON gab am 21. September bekannt, dass die diesjährige Konferenz vorerst die letzte sein wird.
Die für die Durchführung der Konferenz nötigen Fördermittel werden nicht fortgeführt und neue konnten nicht gewonnen werden. Die einzige und preisgekrönte Konferenz für digitale Jugendkultur steht kurz davor, ersatzlos zu entfallen.
Doch Schüler:innen brauchen Begegnungsräume, Möglichkeiten zur Weiterbildung und das für alle, egal welche Gegebenheiten. Und da setzt die TINCON an, denn mit Kostenlosen Tickets und niedrigschwelligen Veranstaltungen haben Schulklassen und Privatebesuchende die Möglichkeit teilzunehmen, egal welche Voraussetzungen und Schwierigkeiten bestehen.
In einer Zeit in der Demokratiebildung immer wichtiger wird, die Medienkompetenz abnimmt, Falschinformationen zunehmen und Krisen und Probleme auf die Jugend und Schüler:innen einprasseln, muss die Konferenz weiterbestehen, die diesen Themen entgegentritt und einen Ort zu schafft, an dem Jugendliche ihre Zukunft gestalten können. Demokratiebildung zu fordern, während Projekte, die sich für besagte einsetzen, zum Schließen gezwungen werden, wirft Fragen auf.
Als langjährige Unterstützer:innen und Kooperationspartner seit der ersten TINCON Hamburg in 2017 fordern wir die Weiterführung der Förderungen und Finanzierung der wichtigen Konferenz. Wir fordern hierzu den Senat und die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung auf, zu prüfen, ob bisherige Förderungen erneut aufgenommen, weitergeführt oder neue geschaffen werden können.
Zusätzlich fordern wir andere potenzielle Förderungspartner auf, zu prüfen, ob eine
Unterstützung der TINCON möglich ist oder möglich gemacht werden kann.
„Die TINCON ist eine Konferenz, die für Vernetzung, Austausch und Bildung von Jugendlichen untereinander steht. Es macht mich traurig, dass es diese durch die Beendigungen von Förderungen bald nicht mehr in Hamburg geben wird. [...]“
Pia Langer, Vorsitzende der Schüler:innenkammer Hamburg
Pressemitteilung
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