Carlo Köbe • 1. September 2018

Wir fordern die Subventionierung von Sprachzertifikaten! 

Forderung vom 22. Februar 2018

In der Plenumssitzung der schülerInnenkammer hamburg vom 22. Februar 2018 wurde ein Antrag zur finanziellen Subventionierung und weiteren Integrierung von Sprachzertifikaten in den Unterricht an Hamburger Schulen vom Plenum angenommen. In der globalisierten und zunehmend digitalisierten Welt, auf welche Schulbildung vorbereiten sollte, steigt die Wichtigkeit von Fremdsprachen. Dabei sollten SchülerInnen ihre Sprachkompetenz idealer Weise durch standardisierten Zertifikate nachweisen können, wie es bereits vermehrt von Lehrkräfte empfohlen wird. Im Anbetracht darauf, dass diese Sprachzertifikate zum Teil ein vorausgesetzter Bestandteil für die Bewerbung an Universitäten ist sollten alle SchülerInnen dazu angehalten werden sich testen zu lassen. Hierbei entsteht jedoch das Problem der hohen Kosten dieser Zertifikate. So fallen beispielsweise für einen Toefl Test (Test of English as a Foreign Language) ganze 190 Euro an und für eine Delf Testung (Diplôme d’études de langue francaise) werden 90 bis 110 Euro fällig. Diese Gebühren stellen für SchülerInnen ein großes Gegenargument da und machen die Zertifizierung zum Teil von der finanziellen Situation abhängig.


Die schülerinnenkammer Hamburg fordert, dass die Gebühren von Sprachzertifikate* zukünftig von der Behörde für Schule und Berufsbildung voll übernommen werden. Der Zusatz eines Sprachzertifikats wird, nach fester Überzeugung der SKH, die Wettbewerbsfähigkeit der SchulabgängerInnen verbessern und den Wert der in der Schule erlernten Sprachkompetenzen erhöhen. Damit einhergehend bzw. dadurch ermöglicht würde eine weitere Integration dieser Zertifikate in den Fremdsprachenunterricht.

*Sprachzertifikate wie: DELF, Dele, TOEFL, Cambridge Certificate


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